Mit dem neuen Team Sprintbewerb startet morgen, Freitag, der Weltcup der Nordischen Kombinierer in Seefeld in seine neunte Auflage. Nur wenige Wochen darauf, nämlich von 13. bis 22. Jänner steht Seefeld im Rahmen der Olympischen Jugendspiele neuerlich im internationalen Sportrampenlicht. Unter dem Motto „Weltcup meets Olympische Jugendspiele“ trafen sich heute Sportler und Organisatoren zur Pressekonferenz und traditionellem Weltcup Kick Off in der Casino Arena.
Der Teamsprint und zwei Einzelbewerbe im Weltcup der Nordischen Kombinierer, sowie die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele der Geschichte bescheren Seefeld einen Veranstaltungskalender der Extraklasse. YOG- Geschäftsführer Peter Bayer rührte im Rahmen der Pressekonferenz mit „Yoggl“, dem Maskottchen der Spiele, die Werbetrommel und auch die Athleten zeigten sich begeistert: „Es wäre schön gewesen, wenn es schon für uns als Jugendliche eine solch tolle Möglichkeit, sich im internationalen Rampenlicht zu präsentieren, gegeben hätte“, meint Mario Stecher, der sich in Seefeld nach dem ersten Podestplatz der Saison für die heimischen Kombinierer einiges erhofft : „Ich möchte mein Potenzial wieder voll ausschöpfen und muss Stabilität in meine Sprünge bringen, dann kann ich ganz vorne mitmischen.“ Im neuen Team Sprint steht der Team-Olympiasieger von Vancouver gemeinsam mit Berni Gruber am Start: „Jeder von uns beiden absolviert einen Sprung, diese werden dann addiert. Danach absolvieren wir beide jeweils 7,5 km in der Loipe, abwechselnd müssen wir je fünfmal in eine 1,5km lange Schleife.“
Der neue Modus verspricht Hochspannung in Seefeld, die Schleife ist für das Publikum perfekt einsehbar. Und auch Team Österreich 2 mit David Kreiner und Tomasz Druml freut sich auf den Einsatz: „Ich brauche die Rennkilometer und sehe meine Chance meine Form über die Wettkämpfe zu steigern“, erklärt David Kreiner, der im vergangenen Jahr in Seefeld auf dem Podest stand. „Wir fühlen uns sehr wohl in Seefeld, für uns ist es ein nach Hause kommen und ein absolutes Saisonhighlight.“
Das heutige spannende Rennen in Ramsau am Dachstein beendete David mit dem 30.Platz. Lautstark angefeuert wurde er und das ganze Team von Familie, Freunde und einigen Kinder des Kitzbüheler Skiclubs.
"Im Laufen wird es immer besser. Nur beim Springen brauch ich noch die Leichtigkeit des Seins. Morgen = Neues Spiel - neues Glück" so David nach dem Rennen.
„Nach dem mäßigen Start in die Saison ging es heute ein wenig besser. Die Trainingsleistungen beim Springen konnte ich zwar im Wettkampf noch nicht zeigen, aber das kommt schon. Die Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg – die werde ich jetzt beweisen und kontinuierlich weiter arbeiten. Jetzt freu ich mich auf die Ramsau und Seefeld."
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